Kaffee aus dem Hochland

By Andreas Ketzmann

Kaffee gehört neben Bananen zu den wichtigsten Exportgütern Costa Ricas. Im kühlen Hochland mit Wäldern und Weideland finden sich ideale Anbaubedingungen. Rund 70% des nationalen Kaffeeanbaus sind dort verankert.

Als Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Bohnen nach London verschifft wurden, begann der Siegeszug im Export. Die Auswirkungen auf die nationale Wirtschaft waren enorm: Costa Rica begann als erstes mittelamerikanisches Land, der Kaffeeanbau zu industrialisieren.

Aroma, Geschmack und Struktur Costa-Ricanischer Kaffees sind kräftig und lebendig, ohne von Aufdringlichkeit bestimmt zu sein. Individuelle Säurespitzen ergänzen die Erfahrung einer runden Schwere. Die Sorte Cortés aus dem Hause Lethe bietet urbane Harmonie, Volumen und Struktur. Schwarze Johannisbeere, Brombeere und Bitterschokolade klingen an – ganz wie bei besten Sorten südspanischer Barrique-Weine.

Interessant zu wissen: bis heute gibt es kein zweites Land, in dem es gesetzliche Vorschrift ist, ausschließlich die Sorte Arabica anzubauen.

Artikel von Andreas Ketzmann,
Lethe Genussversand – Kaffee und Kaffeeseminare
Redaktion: Alienus Mediaconsulting

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